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20.09.2020

Staffel SM/Girls schnuppern erstmals SM-Luft

Am Sonntag, 20.9.2020 fanden in Zug auf der neuen, blauen Laufbahn die Staffel Schweizermeisterschaften statt. Angemeldet war auch eine ZOA Staffel mit Kimi Eugster, Sven Kresken, Moritz Ebert, Daniel Imhof und Julian Brunner (LC Uster). In den Trainings zeigten die Jungs ihr Können mit tollen Staffelübergaben. Doch leider wurde ein Athlet krank und somit konnte die Staffel nicht starten.

 

Der LCD reiste mit zwei Mannschaften in der Früh nach Zug. Es galt nicht nur das Reglement einer Schweizermeisterschaft, sondern auch die Corona-Vorgaben einzuhalten. Dazu gehörte, dass die Zuschauer und der Athleten-/Trainerbereich komplett voneinander abgeschirmt wurden.

 

Nach dem Warm-up ging es für die 5x80m Girls Lynn Leuenberger, Sabrina Bünzli, Fabienne Imhof, Leni Brasse und Dina Tollardo in den Callroom. Sie wurden in Gruppen direkt zu ihrem jeweiligen Startplatz. Sie wussten, dass bei 6 Vorläufen jeweils die ersten beiden Teams sowie die sechs Zeitschnellsten in den Halbfinal kamen. Das Ziel war klar – sie mussten die Ziellinie ihrer Serie als eines der beiden ersten Teams überqueren. Die Mädchen waren top motiviert. Sie zeigten saubere Wechsel und waren bis zum letzten Wechsel auf dem 2. Platz. Der letzte Wechsel klappte nicht reibungslos. Dadurch verlor das Team wertvolle Hundertstel. Sie liefen als Seriendritte mit 52.41 durchs Ziel. Leider reichte es damit um knappe 15 Hundertstel nicht in den Halbfinal.

 

Wenig später war das 3x1000m Team mit Linda Rutz, Xenia Blöchlinger und Selina Niederberger an der Reihe. In einem grossen Teilnehmerfeld von 27 Teams startete der LCD in der zweiten Serie. Die Mädchen bewiesen, dass sie die 1000m «mit Köpfchen laufen konnten». Sie wussten ihre Kräfte gezielt einzusetzen und zeigten allesamt tolle Läufe. Mit einer Zeit von 10:26:50 erreichte die Girls schliesslich den 18. Schlussrang.

 

Es war eine tolle, spannende Erfahrung für die jungen Athletinnen. Speziell die Live-Übertragung auf Swiss Sport TV hat nicht nur ihnen grosse Freude bereitet sondern auch den daheimgebliebenen Eltern, Trainer und Fans die Läufe direkt in die gute Stube gebracht.